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Susanne Stein

Veranstaltungen

Grundkurs am Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung am 10.09.2019 von 15.00 – 18.00 Uhr

Flüchtlingskinder wirksam unterstützen – mit dem Kompass für trauma-sensible Pädagogik

Geflüchtete Kinder kommen in unsere Gruppen, für sie ist das ein Glück. Sie können hier die Sprache lernen, Freunde finden, ihre vielfältigen Ressourcen entwickeln und das neue Land kennenlernen, das sie aufgenommen hat. Schule ist darum ein guter Ort für die Kinder.

Da sie Krieg und Gewalt erlitten haben, bringen viele von ihnen auch große seelische Lasten mit und reagieren dann u.a. mit Rückzug, Stresssymptomen, Ängstlichkeit, manchmal auch mit plötzlicher Abwesenheit. Und jetzt?

In diesem Kurs geht es um die Grundlagen trauma-sensibler Pädagogik und um Möglichkeiten, wie wir Schule zu einem „sicheren Ort“ machen können, an dem die Selbstheilungskräfte vieler Kinder gedeihen können …

Das Ziel: mit einem empathischen Blick auf die Ängste der Kinder und neuen Praxisideen die Arbeit für alle Beteiligten leichter und insgesamt wirksamer machen.

Die vollständige Kursbeschreibung finden Sie im LI-Programm für das 1. Schulhalbjahr 2019/20. Die Anmeldung ist ab dem 20.06.19 und nur über das TISS-System möglich (1921V0403)

Aufbaukurs 1 am Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung am 29.10.2019 von 15.00 – 18.00 Uhr


Wenn trauma-sensibles Arbeiten nicht ausreicht – Möglichkeiten der Intervention und Beratung für Lehrer*innen

In diesem Kurs besprechen wir zunächst die Arbeit mit einfachen und wirksamen Hilfsmitteln, die den Kindern bei Belastungsspitzen helfen können. Dazu zählen die „Stimmungsbarometer“, der „Sorgentresor und der „Notfallkoffer“. Diese Hilfsmittel können selbst hergestellt werden. Beispiele werden vorgestellt …

Im zweiten Teil wenden wir uns der Eltern- und/oder Kinderberatung mit dem Trauma-Bilderbuch zu und erfahren von Möglichkeiten, dieses frei verfügbare Tool in 11 Sprachen zur Aufklärung über Traumafolgen einzusetzen (www.susannestein.de). Die Kinder können dadurch entlastet werden. Die Eltern haben die Chance, ihr Kind besser zu verstehen und bekommen konkrete Hinweise, wie sie ihren unverzichtbaren Teil zur Stabilisierung beitragen können.

Die vollständige Kursbeschreibung finden Sie im LI-Programm für das 1. Schulhalbjahr 2019/20. Die Anmeldung ist ab dem 20.06.19 und nur über das TISS-System möglich (1921V0404).

Aufbaukurs 2 am Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung am 26.11.2019 von 15.00 – 18.00 Uhr

Die Eltern geflüchteter Kinder – mit interkulturellem Wissen die Beziehung fruchtbar gestalten

Die Eltern sind die wichtigsten Personen im Leben von Kindern und das umso mehr, wenn diese – wie geflüchtete Kinder – besondere Schwierigkeiten bewältigen und verarbeiten müssen. Zugleich sind viele der geflüchteten Eltern trotz großer Ressourcen ihrerseits durch Krieg und Flucht und eine aktuell ungewisse Lebenssituation oft  geschwächt. Auch stoßen sie mit den kulturellen Gepflogenheiten ihrer Heimatländer hier öfter an Grenzen …

Zunächst geht es um die Frage von Flucht und Identität: Was geht durch Flucht verloren? Was bleibt? Was ist der „Gewinn“? Und was bedeutet dies für den Umgang mit dem neuen Lebensumfeld, wie zum Beispiel der Schule?

Dann befassen wir uns mit unterschiedlichen kulturellen Gepflogenheiten und Regularien …

Auf dieser Basis beschäftigen wir uns mit konkreten Möglichkeiten, den Kontakt zu den Eltern kooperativ gestalten. So können sie ihren wichtigen Part der Stabilisierung ihrer Kinder wirksamer wahrnehmen.

Die vollständige Kursbeschreibung finden Sie im LI-Programm für das 1. Schulhalbjahr 2019/20. Die Anmeldung ist ab dem 20.06.19 und nur über das TISS-System möglich (1921V0405).